Anleihestrategie
Peri setzt zum Sprung in die Investmentklasse an

Noch gelten die Anleihen des Baukonzerns Peri als spekulative Anlage. Doch Analysten trauen dem Unternehmen den Aufstieg in die Investmentklasse zu.

Der heimische Bau schwächelt seit Jahren, aber deutsche Baukonzerne schlagen sich glänzend. Etwa Hochtief oder die 1969 gegründete Peri-Gruppe. Das Geheimnis: Beide Konzerne sind längst international aufgestellt und erwirtschaften den größeren Teil ihres Umsatzes im Ausland. Peri, führender Spezialist für Schalungs- und Gerüsttechnik, ist in 46 Ländern vertreten. In Deutschland erzielt das Unternehmen nur rund 13 Prozent seines Gesamtumsatzes. Seit 1998 wuchsen die Erlöse durchschnittlich um 14,3 Prozent jährlich. Im Vorjahr wurden 761 Millionen Euro erreicht. Den operativen Gewinn (Ebitda) steigerte Peri seit 1998 um bis zu 29 Prozent pro Jahr, Ende 2005 auf 247 Millionen Euro.

Die Nettoschulden wuchsen 2005 von 399 auf 412 Millionen Euro. Damit beläuft sich das Verhältnis von Nettoschulden zum operativen Gewinn auf günstige 1,7. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt komfortable 34 Prozent. Mit der Verbesserung der Kapitalstruktur erhöhte Standard & Poor's das Rating der bis zum 15. Dezember 2011 laufenden Peri-Anleihe von BB auf BB+. Das bedeutet zwar noch spekulatives Engagement, aber die Agentur traut den Bayern den Sprung in die Investmentklasse (BBB-Bereich) zu. Der 5,625-prozentige Bond bringt beim Kurs von 102,5 Prozent eine Rendite von 5,10 Prozent.

ISIN XS0207564385

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