Anleihestrategie
Porsche-Anleihe so gut wie die Sportwagen

Eigentlich hat Porsche genug Geld in der Kasse. Mit einer neuen Anleihe will sich der Autohersteller die niedrigen Zinsen sichern.

In Sachen Qualität genießt der Sportwagenbauer höchste Wertschätzung. So landete Porsche in der Qualitätsstudie des US-Marktforschers JD Power jetzt erstmals auf Platz eins. Nicht nur bei Autokäufern kommt Porsche an, auch am Kapitalmarkt haben die Schwaben einen exzellenten Ruf.

Auch ohne Rating der Agenturen gilt Porsche als erstklassiger Schuldner. Banken führen den Konzern intern als Topschuldner mit dem zweitbesten Kreditrating. Geschickt getimt hat Porsche drei neue Anleihen im Februar dieses Jahres. Porsche gab eine Hybridanleihe über eine Milliarde Dollar aus, die nach fünf Jahren gekündigt werden kann. Dazu kamen zwei Eine-Milliarde-Euro-Anleihen mit fünf und zehn Jahren Laufzeit.

Den Einstieg bei VW hätten die Stuttgarter mit eigenen Mitteln finanzieren können. Da das Management aber mit steigenden Zinsen rechnet, wollte es sich das tiefe Zinsniveau sichern. Porsche nimmt mit seinen Liquiditätsreserven mehr Zinsen ein, als es den Anleihegläubigern zahlen muss. Die fahren sicher ins Ziel mit der am 1. Februar 2011 fälligen 3,5-Prozent-Anleihe.

Kurs 97,2 Prozent, Rendite 4,17 Prozent
ISIN DE000A0GMHF4

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