Anleihestrategie
Preußisch solides Slowenien

Die Bewohner des Alpen- und Adria-Anrainers gelten als die Preußen des Balkans. Entsprechend solide betreiben sie ihre Wirtschafts- und Fiskalpolitik.

Inflation und öffentliches Schuldenmanagement handhabten sie nach der Trennung von Jugoslawien so vorbildlich, dass es zur Erfüllung der Maastrichtkriterien und 2007 zur Einführung des Euro reichte. So lag die Defizitquote zuletzt bei 1,5 Prozent. Bis 2010 wird eine Rate von einem Prozent angestrebt. Die öffentlichen Schulden machten 2007 rund 27 Prozent des Sozialprodukts aus. Zudem legt das Ländchen mit durchschnittlich 4,7 Prozent Jahreswachstum seit 2004 ein flottes Tempo vor. Für 2007 gehen Schätzungen bis 5,7 Prozent.

Kein Wunder, dass die Ratingagenturen Slowenien mögen: Unisono gruppieren sie das Land bei stabilen Aussichten in die Kategorie AA/Aa2 ein, zusammen mit Hongkong oder Japan. Damit liegt das Rating nur zwei Stufen unter der Königsklasse des dreifachen A – in der die Schweiz oder Deutschland zu finden sind. Der Abstand zur AAA-Kategorie wird mit einem sicheren Renditeplus von 0,4 Punkten belohnt.

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