Anleihestrategie
Repsol dreht auf

Der spanische Öl- und Gaskonzern Repsol startet eine Investitionsoffensive und will damit die Ölförderung ausbauen. Finanziert werden die Aktivitäten im Wesentlichen durch Verkäufe - so können sich Anleihegläubiger über weiterhin stabile Ratings freuen.

2007 zeigte sich für den Öl- und Gaskonzern mit einem 5,3-prozentigen Anstieg des operativen Gewinns eher durchwachsen. Jetzt aber wollen die Spanier aufdrehen: Bis 2012 setzen sie in der Investitionsoffensive 33 Milliarden Euro ein. Mit einem Drittel der Summe wollen sie die Ölförderung außerhalb Südamerikas hochfahren. Mit weiteren knapp elf Milliarden Euro will Repsol das Raffineriegeschäft ausbauen.

2012 soll das Nettoergebnis von 3,1 Milliarden Euro in 2006 knapp neun Milliarden Euro erreichen. Vor allem aber soll die Offensive die Abhängigkeit vom politisch eher nach links neigenden Argentinien verringern. Für 1,4 Milliarden Euro wurden bereits 15 Prozent der Argentinientochter YPF verkauft. Insgesamt soll die YPF-Abgabe 5,1 Milliarden Euro bringen.

Zusammen mit weiteren Unternehmensverkäufen (zehn Milliarden Euro) und einem bis 2012 erwarteten operativen Cash-Flow von über 40 Milliarden dürfte die Finanzierung gesichert sein. Nach dem Schuldenabbau um 1,1 Milliarden auf 3,4 Milliarden Euro bleiben die Aussichten der mit BBB/ Baa1 bewerteten Anleihen stabil.

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