Anleihestrategie
Repsol mit Reserven

Kleiner, aber feiner. Dieses Ziel setzt sich der neue Strategieplan der bislang von Pech und Pannen in Argentinien, Venezuela und Bolivien gebeutelten Repsol YPF.

Der auf die Erdöl- und Erdgasproduktion sowie das Raffinerie- und Tankstellengeschäft ausgerichtete spanische Konzern will vor allem in Südamerika sein Engagement zurückfahren. Soeben versilbert: das Tankstellennetz in Chile für umgerechnet 185 Millionen Euro. Im Frühjahr 2008 sollen 15 bis 20 Prozent der Argentinienbeteiligung YPF an die Börse gebracht werden. Rund 25 Prozent wollen argentinische Investoren direkt übernehmen.

Im Rahmen der neuen Strategie steht auch die 31-prozentige Beteiligung am spanischen Gasversorger Gas Natural zur Disposition. Die Erlöse sollen außerhalb Südamerikas zur Ölsuche eingesetzt werden, um die vor zwei Jahren um 25 Prozent korrigierten Reserven aufzufüllen.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) geht auf mittlere Sicht davon aus, dass die aktuell für acht Jahre reichenden Reserven (zum Vergleich: bei Konkurrent Total zwölf Jahre) wieder erheblich steigen – für S&P ein wichtiger Grund, die Aussichten der mit BBB bewerteten Repsol-Anleihen als stabil einzustufen. Die im Investmentbereich angesiedelten Anleihen (siehe Tabelle) bieten bis zu 5,42 Prozent Rendite – oder rund 1,25 Punkte mehr als entsprechende Bundesanleihen.

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