Anleihestrategie
Sehnsucht nach Luxus beflügelt LVMH

Die schönen Dinge sind immer gefragt. Davon profitiert der weltgrößte Luxuskonzern LVMH - und der Besitzer von Anleihen des Konzerns.

Ungeachtet potenzieller Risiken wie Terror, Krieg, Ölpreis, Dollar oder Vogelgrippe boomt das Geschäft mit Luxusgütern. 2005 verkaufte die Branche weltweit edle Uhren, Schmuck und Haute Couture für 61,5 Milliarden Euro - ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber 2004. Die Analysten der US-Investmentbank Lehman Brothers gehen davon aus, dass es in diesem Tempo weitergeht. Sie prognostizieren für 2006 ein Umsatzplus von 8,4 Prozent. Der Optimismus stützt sich auf das ungebremste Wachstum in Asien. Dort können sich immer mehr Menschen immer mehr Luxus leisten.

Die jüngsten Verkaufszahlen fast aller Luxuskonzerne bestätigen die Prognose. So meldete der weltgrößte Luxuskonzern LVMH fürs erste Quartal 2006 einen Umsatzanstieg um 15 Prozent auf 3,56 Milliarden Euro. Noch wichtiger für Käufer von Anleihen: Die Franzosen sind heute besser auf einen möglichen Krisenfall vorbereitet als vor fünf Jahren. LVMH baute die Nettoschulden seit 2001 von 8,3 auf 4,9 Milliarden Euro ab. Das Verhältnis von Nettoschuld zu Eigenkapital verringerte sich von 117 auf 47 Prozent. Die Kennzahl Schulden zu Ebitda fiel von 4,7 auf 2,1.

Die am 22. Juni 2012 fällige 4,375-Prozent-Anleihe von LVMH (BBB+, Ausblick stabil) bringt beim Kurs von 95,22 Prozent 4,29 Prozent Rendite (aktueller Kurs: siehe Tabelle).

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