Anleihestrategie
Statoil vor dem Aufstieg

Das norwegische Energieunternehmen Statoil könnte bald besser bewertet werden als andere Konzerne der Branche.

Ohne Kredite geht es auch in der Öl- und Gasindustrie nicht, aber das Schuldenmachen wird so vorsichtig gehandhabt, dass die Ratingagenturen Ölanleihen, etwa von BP und Total, in die AA-Ratingklasse ("hohe Qualität") einordnen. Das hat auch Statoil geschafft – wenigstens teilweise. Die Ratingagentur Moody’s bewertet die Norweger mit Aa2, Standard & Poor’s zwei Stufen tiefer mit A+.

Das könnte sich bald zum Positiven ändern. Denn Statoil hat nicht nur glänzende Geschäftsergebnisse für 2006 aufzuweisen (zehn Prozent Umsatzsteigerung bei 23-prozentiger Ebit-Erhöhung), sondern übernimmt 2007 auch das Öl- und Gasgeschäft von Norsk Hydro. Bezahlt wird der Deal mit eigenen Aktien, also ohne neue Schulden. Statoil dürfte den branchentypisch hohen Cash-Flow nochmals steigern sowie jährlich umgerechnet eine halbe Milliarde Euro einsparen. Damit wäre ein Sprung in die AA-Klasse bei Standard & Poor’s möglich.

Statoils bis Juni 2011 laufende 5,13-prozentige Anleihe bietet beim Kurs von 102,96 Prozent eine Rendite von 4,33 Prozent.

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