Anleihestrategie
Steuer-Chancen mit Mol

Anleger können sich jetzt schon auf die neue Abgeltungsteuer vorbereiten – zum Beispiel mit einem Investment in Papiere des ungarischen Öl- und Gasproduzenten Mol.

Vom 1. Januar 2009 an gilt die Abgeltungsteuer. Dann sind 25 Prozent der Kursgewinne an den Fiskus abzuführen, egal, wie lange der Anleger die Aktien oder Anleihen im Depot hatte. Das lässt sich aber mit Papieren vermeiden, die vor dem 1. Januar 2009 gekauft werden. Denn bei denen soll die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs auch nach Jahresbeginn 2009 steuerfrei bleiben – sofern die Papiere zwölf Monate im Depot gehalten wurden.

Für das Steuersparmodell bieten sich Anleihen mit niedrigen Kupons und hohen Abschlägen zum Rückzahlungskurs an, etwa die 3,87prozentige Euro-Anleihe des ungarischen Öl- und Gasproduzenten Mol. Der Kurs beträgt 91,45 Prozent. Zurückgezahlt wird das Papier zu 100 Prozent am 5. Oktober 2015. Die Rendite beträgt 5,13 Prozent.

Für Steuersparer trifft es sich zudem gut, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s im Dezember 2006 die Aussicht für das Rating (BBB-, Investmentqualität) von negativ auf stabil anhob. Mol überzeugte mit dem vollständigen Abbau der Nettoschulden von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro und den Aufbau einer Netto-Cash-Position von rund 765 Millionen Euro. Die Mindestanlage für die Anleihe beträgt zwar 50 000 Euro, doch durch den Abschlag zum Rückzahlungskurs sinkt der Einsatz auf 45 725 Euro. Aufträge limitieren!

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