Anleihestrategie
Steuergünstige Anleihe von Merck

3,75 Zinsen zahlt Merck auf eine bis 2012 laufende Anleihe. Interessenten bekommen das Papier aber zu einem guten Kurs, was die Anlage steuerlich interessant macht.

Nach den jüngsten Kauf- und Verkaufs-Coups fließt eine Sonderdividende an die Aktionäre – und auch Anleihegläubiger können sich freuen. Immerhin zehn Milliarden Euro blätterte der Darmstädter Chemie- und Pharmaziekonzern Merck für die Übernahme des Schweizer Biotech-Unternehmens Serono auf den Tisch. Das trieb die Nettoverschuldung zum Ende des ersten Quartals 2007 auf 5,5 Milliarden Euro, doch der Verkauf der Generikasparte brachte netto 4,5 Milliarden Euro zurück in die Kasse. Die sollen laut Finanzchef Michael Becker vollständig zum Schuldenabbau eingesetzt werden, sodass die Nettoschulden unter eine Milliarde Euro sinken.

Das erscheint angesichts eines erwarteten operativen Betriebsergebnisses (Ebitda) von 2,1 Milliarden Euro für 2007 und eines Umsatzes von rund neun Milliarden Euro bei einer Eigenkapitalquote von 65 Prozent machbar. Auch die Investmentqualität des Ratings (BBB) ist nicht gefährdet. Die bis zum 7. Juli 2012 laufende 3,75-prozentige Merck-Anleihe bringt beim Kurs von 94,88 Prozent eine Rendite von 4,82 Prozent. Die Differenz zwischen Kauf- und Einlösungskurs ist nach den Vorschlägen für die 2009 geplante Abgeltungsteuer steuerfrei, wenn die Anleihe zwölf Monate im Depot lag.

ISIN XS0237054431

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