Anleihestrategie
Syngenta punktet mit seinem Eigenkapital

Der Schweizer Agrarkonzern Syngenta zeigt sich derzeit von seiner besten Seite: Der Umsatz steigt, der Ertrag noch mehr, und die Perspektiven sehen auch gut aus. Anleihegläubiger schätzen die hohe Eigenkapitalquote des Unternehmens.

Das war ein tolles Jahr für den Anbieter von Pflanzenschutzmitteln, Saatgut und Dünger: Die in US-Dollar bilanzierenden Schweizer hoben den Umsatz um elf Prozent an, konnten aber den operativen Ertrag (Ebitda) um knapp 25 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar steigern. Dabei soll es noch besser kommen. Denn weltweit müssen Farmer wegen der steil ansteigenden Nachfrage in den Anbau investieren. Syngenta als Profiteur des globalen Agrarbooms geht deshalb davon aus, bis 2010 zweistellige Gewinnzuwächse zu schaffen. Profit bringen sollen vor allem neue Produkte wie etwa Genmais.

Rund eine Milliarde Dollar setzte Syngenta 2007 für Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen ein. Die gleiche Summe ist für 2008 vorgesehen. Das freut die Aktionäre, weniger dagegen die Gläubiger. Doch Syngentas Finanzprofil kann sich sehen lassen. Das Eigenkapital macht üppige 45 Prozent der Bilanzsumme aus, die Nettoschulden nur das rund 1,3-Fache des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda). Die Agenturen geben den Euro-Anleihen deshalb ein stabiles A/A2-Rating.

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