Anleihestrategie
Tchibo bald auf Vordermann gebracht

Der Hamburger Tchibo-Konzern hat mehrere Standbeine. Die Kaffee-Sparte will der Konzern nun durch eine neue Marktausrichtung aufwerten – für Anleger eine gute Nachricht.

Wer Tchibo sagt, meint auch Nivea. Denn der Schuldner Tchibo Holding ist nicht nur Herr über 60 000 Kaffeeniederlassungen in Mitteleuropa, sondern hält auch einen 50,1-Prozentanteil am Nivea-Hersteller Beiersdorf. Während Umsatz und Gewinn mit Kaffee und Klamotten Minuszahlen brachten, wuchs der Konzernumsatz um drei Prozent auf neun Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 23 Prozent auf gut eine Milliarde Euro.

Die Hanseaten führten zudem ihre Netto-Finanzschulden von rund 800 Millionen Euro auf null zurück und halten einen Kassenbestand von 1,7 Milliarden Euro. Der operative Cash-Flow kletterte von 614 auf 657 Millionen Euro. Tchibo kann zwar kein Rating der großen Agenturen aufweisen, Analysten stufen die Hamburger aber "im hohen A-Bereich", also auf hoher Qualitätsstufe, ein.

Damit das so bleibt, soll der Kaffeebereich auf Vordermann gebracht werden: Abkehr vom billigen Konsumgüter-Massenmarkt und Expansion in die Nachbarländer. Das stützt auch die bis Oktober 2014 laufende 4,5-prozentige Anleihe. Kurs 97,60 Prozent, Rendite 4,89 Prozent.

ISIN DE000A0DLWN6

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