Anleihestrategie
Tchibo Holding räumt auf

Cremes verkaufen sich gut, Kaffee und Klamotten lassen zu wünschen übrig, wenigstens aktuell. Aber das soll sich bereits im dritten und vierten Quartal 2007 ändern.

Denn das Management der Tchibo Holding, zu der zu 50,4 Prozent der Kosmetikkonzern Beiersdorf gehört, hat sich die schnelle Restrukturierung der Kaffee- und Einzelhandelstochter Tchibo auf die Fahnen geschrieben. Denn deren sogenannte Aktionsware blieb immer öfter liegen. Jetzt wird der höherpreisige Bereich forciert, auch durch die Entwicklung der Mitch und Co.-Textilkollektion des Designers Michael Michalsky.

Noch aber zeigte sich das erste Halbjahr mager. Durch die Restrukturierungsaufwendungen des Teilkonzerns Tchibo sank dessen Betriebsergebnis nach Abschreibungen (Ebit) um 57 Prozent auf 45 Millionen Euro. Im Konzern ging das Ebit um vier Prozent auf 334 Millionen Euro zurück. Der Konzernumsatz kletterte um vier Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Gebessert hat sich aber bereits die Verschuldung: Die Nettoliquidität kletterte um 45 Millionen Euro auf 964 Millionen Euro, der Cash-Flow erreichte 150 Millionen Euro (plus sieben Prozent).

Die bis Oktober 2014 laufende 4,50-prozentige Anleihe der Tchibo Holding weist kein Rating der großen Agenturen auf. Kreditanalysten stufen sie im A-Bereich ein ("gute Qualität"). Beim Kurs von 96,68 Prozent beträgt die Rendite 5,06 Prozent.

ISIN DE000A0DLWN6

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