Anleihestrategie
Telekom Austria behält Finanzmittel

Die österreichische Telekom Austria ist bei der Versteigerung des serbischen Mobilfunkers Mobi 63 nicht zum Zuge gekommen. Weil das Geld nun im Unternehmen bleibt, verbessert sich das Rating.

Die Aktionäre der Telekom Austria mag es gewurmt haben, dass ihr Unternehmen bei der Versteigerung des serbischen Mobilfunkers Mobi 63 nicht zum Zuge kam. Die Anleihegläubiger dagegen sehen es positiv. Denn weil die Finanzmittel im Unternehmen bleiben, stellte die Agentur Standard & Poor's (S&P) den Ausblick für das Ratings (BBB+) der Tochter Telekom Finanz auf positiv. Ein Sprung in die A-Kategorie liegt nahe, die Österreicher würden dann wie die Deutsche Telekom bewertet.

Besser als der Gigant aus dem Norden sind sie allemal: Gegen den Trend legten die Wiener bei Umsatz (15,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro) und Betriebsergebnis (40 Prozent auf 414 Millionen Euro) zweistellig zu. Der Segen kommt aus Osteuropa, wo man stark vertreten ist. Die bis Juli 2013 laufende fünfprozentige Anleihe verspricht sichere 4,70 Prozent Rendite.

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