Anleihestrategie
Telekom-Branche sucht Anleger

Risikoscheue, aber auch mutigere Anleger finden derzeit bei Telekommunikationsunternehmen interessante Anleihen.

4,13 Prozent Rendite beim Kurs von 99,42 Prozent bietet die jüngste vierprozentige Anleihe der Deutschen Telekom. Das bis zum 13. April 2011 laufende Papier stufen die Ratingagenturen mit A-/A3 als Qualitätstitel bei stabilem Ausblick ein - eine sichere Bank für risikoscheue Anleger (ISIN DE000A0GQZ74).

Cobold-Anleihe bündelt Geschäfte

Wer mehr Zinsen will, kann mit einem 4,5-prozentigen Telekommunikationstitel bei fast identischer Laufzeit (25. März 2011) beim Kurs von 98,70 Prozent auf 4,79 Prozent kommen. Den Aufschlag erkaufen sich die Anleger allerdings mit mehr Risiko: Die von der Frankfurter DZ Bank geschaffene, Cobold-Anleihe genannte, Emission bündelt Absicherungsgeschäfte, so genannte Credit Default Swaps (CDS) europäischer Telefongesellschaften. Darunter Deutsche Telekom, British Telecom, France Telecom, Telefónica und Telecom Italia. Diese CDS bringen mehr Rendite als die Anleihen der einzelnen Unternehmen. Aber das dicke Ende käme, wenn einer der Schuldner nicht zahlt. In diesem Fall erhält der Käufer eine Anleihe des ausgefallenen Unternehmens. Doch die Gefahr erscheint nach dem jahrelangen Schuldenabbau und der Restrukturierung der Branche gering. Zudem stufen die Ratingagenturen alle Schuldner in den soliden Investmentbereich ein (ISIN DE000DZ8JM29).

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