Anleihestrategie
Variable Zinsen ohne Kursverluste

Bei Anleihen mit fester Verzinsung drohen Kursverluste, wenn das Zinsniveau steigt. Anders bei Anleihen mit variabler Verzinsung: Die Schuldner passen hier den Zinsschein meist alle Vierteljahre an einen Zinssatz für kurzfristige Anlagen an.

Die ständige Anpassung hält die Kurse in der Nähe von 100 Prozent. Am beliebtesten: der dreimonatige Euribor. Zur Jahresmitte 2006 lag er bei 2,90 Prozent, aktuell bei 4,05 Prozent – und er sollte weiter anziehen, weil sich der Euribor nach den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank richtet. Zum Basiszins gibt es einen bonitätsabhängigen Aufschlag. So zahlt General Electric (Rating AAA) ein Aufgeld von 0,05 Punkten, die mit A- bewertete Deutsche Telekom 0,28 Punkte.

Einen halben Punkt Aufschlag bringt die jüngste Emission der DZ Bank. Dabei wird die Bank von Moody`s drei Stufen besser mit Aa3 bewertet. Denn: Mit der Anleihe stockt die Bank ihr haftendes Eigenkapital auf, die Käufer tragen ein höheres Risiko. Zinsen werden nur gezahlt, wenn der Jahresüberschuss ausreicht. Im Konkurs werden die Anleihegläubiger erst nach den bevorrechtigten Gläubigern bedient. Daher liegt das Anleiherating mit BBB+/Baa2 niedriger, aber noch im Investmentbereich. Risikobereite Anleger können im kommenden Vierteljahr 4,55 Prozent kassieren. Mit steigendem Euribor wachsen auch die Ausschüttungen. Kurs 100 Prozent, Kündigung nach fünf Jahren möglich.

ISIN DE000A0NTTT1

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