Anleihestrategie
Vodafone für Kurzzeit-Anleger interessant

Warum sich lange binden, wenn es flexibel und ebenso rentabel auch an der Börse geht? Wer Geld für kurze Zeit zur Seite legen will, kann auch Anleihen kaufen. Zum Beispiel von Vodafone.

4,5 Prozent, mehr ist nicht drin für Anleger, die kurzfristig ihr Geld parken wollen. Dabei gibt es diesen Zins sowohl für Tagesgeld als auch für Zwölfmonatstermingelder. Letztere bieten für ein Jahr Sicherheit. Nachteil: Wer vorher an sein Geld muss, zahlt Vorfälligkeitszinsen an die Bank zurück. Da lohnt es sich, einen Blick auf kurzlaufende börsennotierte Unternehmensanleihen zu werfen.

So bringt eine Anleihe des weltgrößten Mobilfunkunternehmens Vodafone 4,78 Prozent Rendite bei einer Laufzeit von weniger als zwei Jahren (bis zum 27. Mai 2009). Anleger sichern sich ab 1000 Euro das Papier, das bei einem Kurs von 99 Prozent sogar noch ein gutes Prozent an steuerfreier Rendite bringt (Kupon 4,25 Prozent, ISIN XS0162614167).

Für den großen Geldbeutel bringt ein anderes Vodafone-Papier 5,72 Prozent Rendite bis zum 6. Juni 2022 (Kurs 96,62 Prozent, ISIN XS0304458051, ab 50 000 Euro). Die umgerechnet gut 22 Milliarden Euro Nettoschulden sind für die Briten kein Problem. Auch wenn der operative Mittelzufluss im vergangenen Geschäftsjahr (31. März) von 18 auf 15,7 Milliarden Euro zurückging, wäre Vodafone in der Lage, binnen 18 Monaten die Schulden zu tilgen.

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