Anleihestrategie
Voith stärkt sich für Übernahmen

Das Maschinenbau-Unternehmen Voith will mit einer Anleihe die Kassen füllen, um zukaufen zu können. Analysten sehen das durchaus positiv.

Mit Papiermaschinen, Turbinen und Generatoren, Antriebselementen und Dienstleistungen machten die Schwaben im Geschäftsjahr 2005/06 (per 30. September) 3,7 Milliarden Euro Umsatz. Einen Rekord gab es dank eines Beteiligungsverkaufs beim Konzernüberschuss mit 246 Millionen Euro. Im laufenden Jahr will das Management beim Umsatz die Vier-Milliarden-Marke toppen und mehr als 100 Millionen Euro nach 97 Millionen ohne Sondererträge verdienen.

Jetzt füllt das Unternehmen den Geldspeicher mit einer 300-Millionen-Anleihe, um für Übernahmen gerüstet zu sein. Bis Juni 2017 bieten die Schwaben einen Zins von 5,37 Prozent. Beim Kurs von 99,78 Prozent beträgt die Rendite 5,40 Prozent. Das Geld der Anleger geht an einen soliden Schuldner: Die Eigenkapitalquote beträgt 21 Prozent, die Nettofinanzschulden liegen bei 86 Millionen Euro. Die Ratingagentur Moody’s hat für die neue Anleihe ein Rating bei Baa1 (Investmentqualität) in Aussicht gestellt.

ISIN XS0306488627

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