Anleihestrategie
Wie Anleihe-Anleger vom Stahlboom profitieren

Stahl wird zum Luxusgut, wird zumindest teuer. Vom Boom profitieren Unternehmen wie Arcelor-Mittal Stahl und mit ihnen die Anleger in ihre Anleihen.

Arcelor-Mittal Stahl erlebt weltweit einen Boom und Arcelor-Mittal das Glück. Der weltgrößte, in 26 Ländern auf vier Kontinenten vertretene Stahlerzeuger produzierte 2006 rund 110 Millionen Tonnen und verfügt über eigene Erz- und Kohleminen. Im ersten Halbjahr 2007 steigerte der in Dollar bilanzierende Konzern den Umsatz um fast 20 Prozent auf 51,7 Milliarden Dollar.

Weil der Stahl dem holländisch-luxemburgischen Unternehmen geradezu aus den Lagern gerissen wird, explodierte der operative Ertrag (Ebitda) um 42 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar. Daneben untermauerten 973 Millionen Dollar Einsparungen den Gewinntrend, erwartet wurden 830 Millionen. Der Cashf-Flow erreichte 6,3 Milliarden nach 4,1 Milliarden Dollar.

Im zweiten Quartal stiegen allerdings auch die Schulden: Um 4,5 Milliarden auf 23,2 Milliarden Dollar. Das wirkt bedrohlich, aber die Nettoschulden machten zur Jahresmitte nur das 1,5-Fache des Ebitda aus. Standard & Poor’s erhöhte zuletzt den Ratingausblick (BBB) von stabil auf positiv.

Grund: das verbesserte Finanzprofil und der erfolgreiche Zusammenschluss von Arcelor und der Mittal-Gruppe. Damit bleiben die Stahlkocher-Anleihen im Investmentbereich angesiedelt. Die bis zum 7. November 2014 laufende 4,62-prozentige Anleihe der Finanzierungstochter bringt eine Rendite von 5,51 Prozent (Kurs 94,83 Prozent).

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