Anleihestrategie
Würth auf Einkaufstour

Der weltgrößte Händler für Befestigungs- und Montagetechnik blickt wiederum auf ein Rekordjahr – und wiederum stieg der Ertrag stärker als der Umsatz.

Um 12,6 Prozent legte das Betriebsergebnis nach vorläufigen Berechnungen zu (auf rund 580 Millionen Euro). Der Umsatz mit rund 100 000 Produkten stieg um 9,5 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Acht Unternehmen kaufte der Weltmarktführer dazu. Die Einkaufstour wurde nach Neujahr mit der Übernahme der amerikanischen Marine Fasteners und der dänischen Arvid Nilsson fortgesetzt.

Die beiden Zukäufe bringen rund 150 Millionen Euro Umsatz, lassen die Rating-Analysten von Standard & Poor’s aber die Stirn runzeln: Die Agentur, die zusammen mit Fitch Würth-Anleihen mit A ("gute Qualität") bei stabilen Aussichten einstuft, will bei den nächsten größeren Akquisitionen den Ausblick überprüfen.

Die Anleihen sind trotzdem attraktiv: Das Würth-Eigenkapital liegt bei rund 45 Prozent der Bilanzsumme, die Finanzschulden (rund 1,6 Milliarden Euro) betragen weniger als das Zweifache des erwarteten operativen Ergebnisses (Ebitda). Das sieht beruhigend gut aus.

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