Anliehenbericht
Anleger suchen mehr Risiko: Bonds verlieren

Die Kurse an den Anleihemärkten sind am Donnerstag beiderseits des Atlantiks unter Druck geraten. Entsprechend stiegen die Renditen. Positive Unternehmensnachrichten erhöhten bei den Anlegern die Nachfrage nach risikoreicheren Investments.

HB FRANKFURT. In Europa spekulierten Marktteilnehmer zudem darauf, dass der anhaltend hohe Inflationsdruck die Europäische Zentralbank (EZB) dazu zwingen könnte, den Leitzins weiter anzuheben. EZB-Ratsmitglied Nout Wellink hatte geäußert, das rückläufige Wirtschaftswachstum drossle nicht zwangsläufig die Inflation.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um drei Basispunkte auf 4,42 Prozent. Der Bund-Future gab 39 Basispunkte nach auf 111,91 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,96 Prozent höher.

Am Primärmarkt beschaffte sich Frankreich 5,7 Mrd. Euro über Anleihen mit den Fälligkeiten 2012 und 2013 sowie rund 1,3 Mrd. Euro über inflationsgeschützte Papiere mit Laufzeiten bis 2015 und 2017. Spanien nahm knapp zwei Mrd. Euro über zehnjährige Papiere auf und Großbritannien 3,75 Mrd. Pfund über Anleihen bis 2012. Bei den Unternehmen platzierte der Medizintechnik-Hersteller Fresenius eine Anleihe über 600 Mill. Euro. Der US-Konzern General Electric plant informierten Bankkreisen zufolge eine dreijährige Euro-Anleihe.

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