Arbeitsmarktbericht der USA erwartet
Renditen bei Staatsanleihen legen leicht zu

Die Akteure an den Märkten für Staatsanleihen hielten gestern ihr Pulver vor dem für heute anstehenden US-Arbeitsmarktbericht weitgehend trocken. Die Umsätze waren gering, und die Kurse der Anleihen bewegten sich in recht engen Spannen.

cü FRANKFURT/M. Für einen kurzen Kursrückgang bzw. Renditeanstieg sorgten am Morgen lediglich die Daten zu den deutschen Auftragseingängen, die im Juni im Vergleich zum Vormonat überraschend um 2,4 Prozent gestiegen sind. Später nahmen Händler bei den Festverzinslichen dann aber Gewinne mit.

Die Leitzinssenkung der Bank of England war laut Händlern bereits in den Bondkursen eingepreist. Auch die mit 312 000 nur etwas geringer als erwartet ausgefallenen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA bezeichneten Händler als „Non event“.

Am späten Nachmittag notierte der Terminkontrakt Bund-Future bei 121,77 Prozent und damit 0,02 Prozentpunkte im Minus. Sein Tageshoch lag bei 121,88, sein Tief bei 121,53 Prozent. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 3,32 Prozent unverändert, ebenso wie die zehnjährige US-Staatsanleihe mit 4,30 Prozent.

Prognosen zufolge werden die USA heute in ihrem Arbeitsmarktbericht 180 000 neue Stellen nach 145 000 im Vormonat ausweisen. Der monatliche Bericht zur Beschäftigungslage ist das am meisten beachtete Konjunkturdatum an den Rentenmärkten.

Am Markt für neue Bonds senkte der Kunststoffhersteller Basell die Renditepannen für die geplante hochverzinsliche zehnjährige Anleihe über insgesamt eine Mrd. Euro leicht. Der Bond wird in Dollar und Euro aufgelegt. Die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden vergab das Mandat für einen Jumbo-Pfandbrief an Barclays Capital, DZ Bank und Hypo-Vereinsbank. Er wird Anfang September erwartet.

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