Arbeitsmarktlage
Anleihenmärkte unverändert vor US-Arbeitsmarktdaten

Die Anleihemärkte tendieren vor den US-Arbeitsmarkdaten wenig verändert. Experten rechnen mit neuen Impulsen am Nachmittag. Die Renditen der US-Treasuries könnten dann weiter anziehen.
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An den Anleihemärkten haben die Notierungen am Freitagmorgen unentschieden auf der Stelle getreten. Neue Impulse dürften von den US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag ausgehen. Die Zahlen sind einer der Dreh- und Angelpunkte für die US-Notenbank.

„Die Fed wird mit der Verringerung der Anleihekäufe fortfahren. Die Die Arbeitsmarktlage ist nicht allzu schlecht“, sagte Hajime Nagata, Fondsmanager bei Diam in Tokio. Die Renditen der zehnjährigen US-Treasuries, die derzeit bei 2,70 Prozent verharren, könnten daher weiter anziehen. Damit würden die US-Papiere auf den ersten Wochenverlust in diesem Jahr zusteuern. Der Bloomberg U.S. Treasury Bond Index hat im Februar 0,2 Prozent verloren. Im Vormonat hatte er noch 1,8 Prozent zugelegt und damit von den unerwartet schwachen Dezember-Beschäftigungsdaten profitiert. Von Bloomberg befragte Ökonomen gehen für Januar von einem Stellenaufbau in der Größenordnung von 180.000 aus, nachdem der Zuwachs im Dezember bei 74.000 gelegen hatte. Unter Berufung auf die Stabilisierung am US- Arbeitsmarkt hat die Fed ihre monatlichen Anleihekäufe bislang von 85 Milliarden Dollar auf 65 Milliarden Dollar reduziert.

Auch die deutschen Staatsanleihen präsentierten sich mit 1,69 Prozent Rendite kaum verändert. Der Terminkontrakt Bund- Future stieg um 16 Basispunkte auf 143,49 Prozent. Die deutschen Exporte waren im Dezember um 0,9 Prozent zum Vormonat gesunken. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 0,8 Prozent gerechnet.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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