Ausgabe zehnjähriger Papiere
Rendite von Bundesanleihen geringer als im Februar

Im Februar waren noch 1,64 Prozent Rendite fällig, an diesem Mittwoch bloß noch 1,58 Prozent: Der Bund muss für vier Milliarden Euro in zehnjährigen Anleihen weniger bezahlen. US-Staatsanleihen dagegen geben leicht nach.
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Die Kurse der deutschen Bundesanleihen haben am Mittwoch leicht nachgegeben. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen war am Nachmittag bei 1,60 Prozent drei Basispunkte höher. Für den Terminkontrakt Bund- Future ging es 30 Basispunkte abwärts auf 142,97 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Deutschland zehnjährige Papiere im Volumen von vier Milliarden Euro. Die durchschnittliche Rendite lag bei 1,58 Prozent, nach 1,64 Prozent in der Auktion vom 19. Februar.

Kursgewinne gab es hingegen bei portugiesischen Bonds. Hier sank die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen um vier Basispunkte auf 4,39 Prozent. Das Land hat Schatzwechsel mit zwölfmonatiger Laufzeit zu durchschnittlich 0,602 Prozent platziert, das ist der niedrigste Wert seit mindestens 2005.

US-Staatsanleihen gaben leicht nach. Zehnjährige Treasuries rentierten mit 2,68 Prozent einen Basispunkt höher als am Vortag.

Händler spekulieren, dass die Federal Reserve Bank nach ihrer zweitägigen Sitzung am Abend die Anleihekäufe von monatlich 65 Milliarden Dollar auf 55 Milliarden Dollar zurückfährt und die Marke von 6,5 Prozent Arbeitslosigkeit als Signal für mögliche Zinserhöhungen durch einen qualitativen Zinsausblick ersetzt.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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