"Ausschlaggebend ist der langfristige Trend"
Rating-Agenturen: Deutschland wird nicht herabgestuft

Die Bonität des Bundes bleibt trotz der höheren Neuverschuldung in diesem Jahr ungefährdet. Die führenden Rating- Agenturen Moody's und Standard & Poors sehen nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe) keinen Anlass, die bestmögliche Bonität für die Bundesrepublik Deutschland in Frage zu stellen.

HB BERLIN. „Das Defizit ist nur eine Komponente für unser Rating“, sagte der Moody's-Analyst Alexander Kockerbeck der „Berliner Zeitung“ (Mittwochausgabe) laut Vorbericht. „Ausschlaggebend ist der langfristige Trend. Und da sind wir zuversichtlich, dass die Schulden zurückgefahren werden können, wenn Sozialstaats-Reformen umgesetzt werden, und die Konjunktur wieder anspringt.“ Moritz Kraemer von Standard & Poor's sagte der Zeitung, einen Anlass für eine Herabstufung gäbe es erst, wenn der Reformprozess ins Stocken gerate.

Das Haushaltsdefizit des Bundes wird nach Angaben aus Regierungskreisen im laufenden Jahr deutlich über 40 Milliarden Euro liegen. Mit der höheren Neuverschuldung dürfte auch die an die Europäische Union gemeldete Defizitquote von 3,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht mehr zu halten sein.

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