Australische Anleihe

Apple will einen Kangaroo-Bond begeben

Im März hat Apple sein Anleihen-Debut gefeiert. Nun legt der iPhone-Hersteller nach und plant, eine Anleihe in australischen Dollar zu begeben. Es ist nicht die einzige Firma, die auf Kangaroo-Bonds setzt.
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Apple hat bereits anleihen in verschiedenen Währungen begeben, zum Beispiel in Schweizer Franken, Yen, Euro und Sterling. Quelle: dpa
Apple Quartalszahlen

Apple hat bereits anleihen in verschiedenen Währungen begeben, zum Beispiel in Schweizer Franken, Yen, Euro und Sterling.

(Foto: dpa)

SydneyApple will offenbar erstmals Schulden in australischen Dollar machen. Der weltgrößte Konzern nach Marktwert bereitet laut Händlern die Ausgabe seiner ersten Anleihe in dieser Währung vor, ein sogenannter Kangaroo-Bond. „Ich rechne mindestens mit einer Anleihe im Umfang von 500 Millionen Australischen Dollar, aber auch eine Milliarde Australische Dollar wären angesichts des großen Interesses an Apple-Papieren keine Überraschung”, sagte ein Banker, der in die Transaktion nicht involviert ist. Ab Dienstag werde das Unternehmen mit möglichen Investoren in Kontakt treten.

Im März 2013 hatte der iPhone- und iPad-Konzern mit einem 17 Milliarden Dollar schweren Bond sein Debüt am Schuldenmarkt gefeiert. Seither hat das Silicon-Valley-Unternehmen auch Anleihen in Schweizer Franken, Yen, Euro und Sterling ausgegeben, um nicht nur auf dem US-Markt aktiv zu sein. Die Firma hat versprochen, bis März 2017 rund 200 Milliarden Dollar in bar an seine Aktionäre zurückzureichen und hat sein Aktienrückkaufprogramm auf 140 Milliarden Dollar ausgeweitet.

Der australische Finanzmarkt steht spätestens seit der ersten Bond-Ausgabe des Großbrauers SABMiller im Juli stärker im Fokus. Der Foster's- und Pilsener-Urqell-Konzern hatte dabei auf Anhieb 700 Millionen Australische Dollar eingenommen und laut Händlern gezeigt, dass es am Markt genügend Nachfrage nach den Anleihen großer internationaler Konzerne außerhalb des Finanzsektors gibt.

Bei Apple spielt die Musik
Tim Cook und Jimmy Iovine bei der Präsentation von Apple Music
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Apple ist der größte Musikhändler der Welt, mit seiner Plattform „iTunes“ verdient der Konzern Milliarden. Doch der Trend ist klar: Die Nutzer schwenken von Download- zu Streaming-Diensten um, die direkt aus dem Internet spielen. Nun will Apple daher ein neues Kapitel im Musikgeschäft aufschlagen. Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco präsentierte der Konzern in einer rund zweieinhalb Stunden langen Präsentation unter anderem seinen neuen Dienst Apple Music. Zu diesem gehört unter anderem ein Streaming-Service, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden.

Quelle: dpa

Zugriff auf 30 Millionen Songs
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Das Abo kostet 9,99 Dollar im Monat, Familien erhalten einen Sondertarif von 14,99 Dollar für bis zu sechs Personen. Für den Abo-Preis bekommt man Zugriff auf 30 Millionen Songs, drei Probemonate gibt es kostenlos. Preise für Deutschland soll es näher zum Starttermin geben. Dazu kommt ...

Radio
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... der Start des kostenlose Internet-Radios Beats One. Apple bündelt damit alle seine Musik-Angebote in einer App.

Jimmy Iovine
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Apple Music soll außerdem eine Plattform sein, über die Fans ihren Lieblingskünstlern folgen und die Musiker neue Titel veröffentlichen können. Etwas ähnliches hatte Apple 2010 bereits mit dem Musik-Netzwerk „Ping“ versucht, das zwei Jahre später wegen Erfolglosigkeit eingestellt wurde.

Begeisterter Konzernchef
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Apple bündelt damit alle seine Musik-Angebote in einer App. Apple Music „wird die Art, wie Sie Musik erleben, für immer verändern“, versprach Konzernchef Tim Cook am Montag. Einzelne Songs wird man auch mit Hilfe der Siri-Sprachsteuerung aussuchen können.

Mehr Leistung für's iPhone
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Apple hatte noch weitere Neuerungen im Gepäck, vor allem rund ums iPhone und das neue Mobil-System iOS 9. Da dieses effizienter aufgebaut wurde, soll ein iPhone damit bei typischem Gebrauch eine Stunde länger laufen als bisher. Zudem gibt es einen neuen Stromsparmodus, der einige Funktionen abschaltet. Auf dem iPad können künftig auch zwei Apps nebeneinander angezeigt werden - allerdings nur auf dem neuesten Modell iPad Air 2.

Persönlicher Assistent
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Neue Funktionen sollen das iPhone zudem stärker zum persönlichen Assistenten machen. Es kann zum Beispiel automatisch Termine aus E-Mails erstellen oder ausgehend aus der Verkehrslage empfehlen, früher zu einem Termin loszufahren. Apple geht damit einen ähnlichen Weg wie Google. Der Internet-Konzern verfolgt diesen Ansatz bei seinem Dienst Google Now.

  • rtr
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