Ausverkauf an den Anleihemärkten
US-Konjunkturdaten treiben Renditen

Der Ausverkauf an den Anleihemärkten hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Zunächst pendelten die Renditen zwar um die Vortagesstände, dann drückten jedoch positive Konjunkturdaten aus den USA auf die Stimmung der Anleger am Rentenmarkt.

cü FRANKFURT. Die Daten fielen am Donnerstag allesamt besser aus als erwartet und belasteten die als sicherer Anlagehafen geltenden Festverzinslichen. Der vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index des Verbrauchervertrauens stieg auf 109 Punkte, Volkswirte hatten einen leichten Rückgang prognostiziert.

Der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago, der als Vorläufer für den nationalen US-Einkaufsmanagerindex des ISM-Instituts gilt, verbesserte sich überraschend deutlich auf 52,4 Punkte. Daneben stieg der Verkauf bestehender Eigenheime in den USA im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent; Ökonomen hatten einen Rückgang erwartet.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg bis zum späten Abend auf 3,95 Prozent und damit den höchsten Stand seit August. Die Rendite der zweijährigen Bundesanleihe stieg zwar nur leicht, erreichte mit 3,90 Prozent aber den höchsten Stand seit Juli 2002. Der Bund-Future verlor 0,22 Prozentpunkte auf 116,11 Prozent. In den USA erhöhte sich die Rendite der zehnjährigen Anleihe kräftig auf 4,70 Prozent.

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