Belastende US-Konjunkturdaten
Rentenmärkte erholen sich noch nicht

An den Anleihemärkten hat sich die Konsolidierung zum Wochenauftakt zunächst fortgesetzt, im späten Handel lagen die Renditen aber wieder auf dem Vortagsniveau. Händlern zufolge belasteten insgesamt aber noch die US-Konjunkturdaten der Vorwoche den Markt.

cü FRANKFURT. Am Donnerstag hatten hohe Lohnstückkosten, am Freitag ein positiver Arbeitsmarktbericht die Hoffnungen auf eine Leitzinssenkungen in den USA gedämpft.

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe lag gestern Abend unverändert bei 4,72 Prozent. Am Freitag war sie um 0,12 Prozentpunkte und damit an einem Tag so deutlich wie seit über einem Jahr nicht mehr nach oben geschnellt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag mit 3,78 Prozent auf dem Niveau vom Freitag. Der Bund-Future verlor 0,16 Prozentpunkte auf 117,42 Prozent, sein Tagestief lag bei 117,30 Prozent.

Am Primärmarkt begab der US-Konzern IBM eine fünfjährige Anleihe über 600 Mill. Euro. Daneben machten Autokonzerne von sich reden. Daimler-Chrysler kündigte eine variabel verzinste dreijährige Anleihe an. Sie soll sich mit einem Aufschlag von 0,45 Prozentpunkten über dem Geldmarktsatz Euribor verzinsen – ein Niveau, dass die Landesbank Baden-Württemberg als attraktiv bezeichnete. BMW plant einen siebenjährigen Bond in Pfund-Sterling.

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