Bonds
ZEW-Zahlen treiben Anleihe-Renditen

Am europäischen Anleihemarkt hat sich die Rendite der zweijährigen Bundesanleihe am Dienstag nahe eines Fünfjahreshochs bewegt. Der Grund: Im Mai ist in Deutschland der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen und in Italien der Index zum Verbrauchervertrauen stärker gestiegen als erwartet. Das trieb die Rendite des zweijährigen Papiers leicht nach oben auf 4,27 Prozent.

HB FRANKFURT. Bondstrategen berichteten, dass die Stimmung am Bund-Markt sehr negativ sei. Die Renditen müssten noch weiter zulegen, bevor europäische Anleihen wieder attraktiv würden. Der Kurs der Terminkontrakts Bund-Future notierte bei 112,72 Prozent kaum verändert.

In den USA zog die Rendite zehnjähriger Treasuries marginal an auf 4,79 Prozent. Investoren setzen darauf, dass die Konjunkturdaten in dieser Woche eine stärkere Dynamik signalisieren werden. Das würde der US-Notenbank Spielraum geben, die Zinsen unverändert zu belassen. Am Primärmarkt begab Großbritannien eine inflationsgeschützte Anleihe über eine Milliarde Pfund (1,47 Mrd. Euro). Die 20-jährige Anleihe ist mit einem Kupon von 1,25 Prozent ausgestattet, die Emission war 2,67fach überzeichnet. Die Europäische Investitionsbank nahm drei Mrd. Dollar über ein zehnjähriges Papier auf. Der Renditespread zu Staatsanleihen beläuft sich auf 36,5 Basispunkte.

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