Bonitätsbewertung
Moody's senkt Rating für Slowenien

Moody's beurteilt die Bonität des Eurolands Slowenien schlechter. Die Einschätzung wurde von „Aa3“ auf „A1“ gesenkt. Der Ratingagentur sind die Risiken für die öffentlichen Finanzen zu groß.
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FrankfurtDie Ratingagentur Moody's hat den Daumen für das Euroland Slowenien gesenkt. Die Einschätzung der Bonität wurde von „Aa3“ auf „A1“ gedrückt, der Ausblick auf „negativ“ belassen. Als Grund nennt die Ratingagentur Risiken und Unsicherheiten für die öffentlichen Finanzen durch die möglicherweise notwendige weitere Unterstützung der großen Banken des Landes, wie Moody's am Donnerstagabend mitteilte.

Darüber hinaus sieht die Ratingagentur mittelfristig Risiken für die kleine und sehr offene Wirtschaft Sloweniens aufgrund des Schuldenabbaus und wegen steuerlicher Restriktionen im gesamten Euroraum. Der eigene Schuldenabbau Sloweniens werde daher schwieriger. Ein weiterer Grund für die Abstufung seien die zunehmend schlechteren staatlichen Finanzierungsbedingungen durch die Krise im Euroraum. Zur EU gehört Slowenien mit seinen rund zwei Millionen Bürgern seit 2004, drei Jahre später hat das Land den Euro eingeführt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die amerikanischen Ratingagenturen sollte man abwehren. Das geht auch ziemlich einfach: Es ist nur notwendig, Marktmanipulationen, die nicht auf effektiven, eigenen Käufen und Verkäufen beruhen, unter Strafe zu stellen. Hierbei sollten hohe Geldstrafen bis hin zum Lizenzentzug verhängt werden. Insbesondere ist es wichtig, das Rating von Firmen zu unterbinden, denn das kann man nur vor Ort (also Europa) machen. Hierzu wäre eine Haftung einzuführen, für Schäden, die aus Ratings resultieren. Das besonders perfide Länderrating könnte auch aus den USA gemacht werden. Es wäre deshalb straf bewährt, gesetzlich festzulegen, dass Ratings nicht zur Grundlage von Anlageentscheidungen bei Banken, Versicherungen, Hedgefonds und Pensionsfonds gemacht werden dürfen. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Da die USA sich in den Währungskrieg mit Europa begeben haben, lässt sich eine konsequente Antwort nur vermeiden, wenn Europa die Segel streicht. Eine eigene Ratingagentur in Europa würde nichts bringen, da die Banken auf US-Ratingagenturen bestehen werden. Hier helfen nur knallharte Gesetze ! Es ist immer besser, sich zu wehren, als sich „abschlachten“ zu lassen. Wenn Europa wieder handlungsfähig werden will, muss es jetzt handeln ! Diktatur der Finanzwirtschaft oder freiheitliche Verfassung ?

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