Bund-Future
Anleihekurse stehen weiter unter Druck

Die Anleihemärkte erholten sich am Mittwoch nicht von den deutlichen Renditeanstiegen des Vortags. Die europäischen Anleihen wurden lediglich etwas durch den zum Dollar deutlich anziehenden Euro gestützt.

HB FRANKFURT. Gute Konjunkturdaten wie steigende Auftragseingänge in den USA und in Europa sowie erneut robuste Zahlen vom US-Immobilienmarkt ließen die Bondrenditen weiter steigen. Am späten Abend rentierte die zehnjährige Bundesanleihe, die am Vortag erstmals seit anderthalb Jahren die Marke von vier Prozent erreicht hatte, mit 3,99 Prozent. Der Bund-Future notierte 0,02 Prozentpunkte im Plus bei 115,27 Prozent, sein Tagestief lag bei 115,10 Prozent. In den USA stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf 5,11 Prozent.

Die Ängste vor weiter steigenden Kapitalmarktzinsen belasteten auch die Auktion der fünfjährigen Bundesobligation über sechs Mrd. Euro, für die es mit sieben Mrd. Euro vergleichsweise wenig Nachfrage gab.

Sehr gefragt war dagegen am Markt für neue Unternehmensbonds ein neues siebenjähriges Papier der Deutschen Lufthansa über 500 Mill. Euro. Die Emission war sechsfach überzeichnet. Die Lufthansa ist ein seltener Gast am Anleihemarkt und wird von den Ratingagenturen mit „BBB“ und „Baa3“ und damit als noch solide bewertet. Die Anleihe bot eine Rendite von 4,669 Prozent.

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