Bund-Future mit Verlusten
Zinsängste sorgen für Druck auf Rentenmarkt

Die europäischen Zinsterminmärkte haben sich am gestrigen Dienstag schwach präsentiert. Ängste vor weiteren Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) im nächsten Jahr und die Unsicherheit vor den neuen Arbeitsmarktzahlen aus den USA an diesem Freitag hätten zu Verkaufsdruck geführt, teilten Händler mit.

pk / Reuters FRANKFURT. Am späten Abend notierte der richtungsweisende Bund-Future mit 117,94 Prozent um 38 Basispunkte niedriger. Auch charttechnische Faktoren hätten für die Verluste eine Rolle gespielt, hieß es weiter.

Die Abgabebereitschaft nahm zu, nachdem das griechische EZB-Mitglied Garganas für das kommende Jahr die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen angedeutet hatte. Eine Erhöhung der EZB-Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkt an diesem Donnerstag sei dagegen schon in den aktuellen Kursen berücksichtigt, hieß es. Mit Spannung wird heute auch ein öffentliches Auftreten des amerikanischen Notenbankchefs Ben Bernanke erwartet.

Der deutsche Rentenmarkt notierte gestern zur Kasse bei ruhigem Feiertagshandel etwas fester. Die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere sank leicht auf 3,69 Prozent. Die Rendite zehnjährigen US-Staatsanleihen lag am Abend in Europa wenig verändert bei 4,62 Prozent.

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