Bundesanleihen
Anleger werden mutiger, Renditen steigen

Nach der Einigung in Zypern fühlen sich die Investoren wieder etwas sicherer. Deutsche Bundesanleihen sind daher weniger gefragt, die Rendite steigt. Anders sieht es dagegen bei spanischen und italienischen Bonds aus.
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FrankfurtBei den deutschen Bundesanleihen sind die Kurse am Montag gesunken. Die relative Sicherheit der Staatspapiere war nach der Einigung über das Rettungspaket für Zypern weniger gefragt.

Die Rendite der Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren stieg um zwei Basispunkte auf 1,40 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel um 29 Basispunkte auf 144,08 Prozent.

Bei den Peripherieanleihen stiegen die Kurse. Zehnjährige Italien-Bonds rentierten vier Basispunkte niedriger bei 4,46 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Staatspapiere sank um fünf Basispunkte auf 4,78 Prozent. Portugal-Bonds rentierten drei Basispunkte niedriger bei 5,87 Prozent.

Am Primärmarkt tritt im Tagesverlauf Italien auf. Das Land will sich bis zu 3,0 Mrd. Euro über inflationsgeschützte Anleihen mit Laufzeit bis 2018 und 2023 und ein einjährigen unverzinsliches Papier beschaffen. Auch Belgien will den Kapitalmarkt anzapfen. Das Land bringt Bonds mit Fälligkeit 2018, 2023 und 2032 an den Markt. Deutschland und Frankreich treten am Geldmarkt auf.

Am Markt für US-Staatsanleihen fielen die Kurse. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries stieg um drei Basispunkte auf 1,96 Prozent.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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