Bundesanleihen
Inflation lässt Rendite steigen

Aufgrund der mit 2,8 Prozent unerwartet hohen Inflationsrate in der Euro-Zone konnten die Renditen für Bundesanleihen zulegen. Der Euro liegt nach dem Erreichen des 17-Monatshochs am Vortag weiterhin auf hohem Niveau.
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FrankfurtDer unerwartet kräftige Preisanstieg in der Euro-Zone hat den Euro am Freitag gestützt und die Kurse für Bundesanleihen belastet. Die Gemeinschaftswährung kostete am Mittag um 1,4860 Dollar und bewegte sich damit in der Nähe ihres am Donnerstag erreichten 17-Monatshochs. Der Bund-Future lag leicht im Minus bei 122,64 Zählern. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,263 Prozent, die der als zinssensitiv geltenden zweijährigen deutschen Papiere kletterte auf 1,806 Prozent.

Die Inflationsrate in der Euro-Zone war im April im Jahresvergleich auf 2,8 Prozent gestiegen. „Zahlen wie diese tragen zu der Sicht bei, dass wir uns in einem inflationären Umfeld befinden und die EZB die Zinsen möglicherweise stärker anhebt als dies derzeit eingepreist ist“, sagte UniCredit-Stratege Kornelius Purps. Seiner Einschätzung nach liegen die Renditen kurz- wie langlaufender deutscher Staatsanleihen vor diesem Hintergrund 25 bis 30 Basispunkte zu niedrig.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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