Citigroup-Hiobsbotschaften
Flucht in Sicherheit drückt auf Renditen

Die Flucht in die Sicherheit hat auf beiden Seiten des Atlantiks die Anleihekurse gestützt und die Renditen gedrückt. Investoren befürchten nach der Abschreibungsankündigung der Citigroup, dass das Schlimmste am Kreditmarkt noch nicht vorbei ist. Das steigert die Nachfrage nach den als sicher geltenden Staatsanleihen.

HB FRANKFURT. Besonders am kurzen Ende brachte die hohe Nachfrage einen deutlichen Kursanstieg und damit sinkende Renditen. Zweijährige Treasuries rentierten vier Basispunkte niedriger bei 3,63 Prozent, bei zehnjährigen US-Staatspapieren ging die Rendite einen Basispunkt zurück.

In Europa profitierten die Anleihekurse auch von Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in dieser Woche die Zinsen unverändert bei vier Prozent belassen wird, obwohl die Inflationsrate über dem EZB-Zielwert liegt. Bei zehnjährigen Bundesanleihen sank die Rendite einen Basispunkt auf 4,16 Prozent. Im Gegenzug legte der Terminkontrakt Bund-Future zwölf Basispunkte zu auf 113,99 Prozent.

Ein steigendes Ausfallrisiko bei Unternehmensanleihen heizte die Nachfrage nach Staatspapieren zusätzlich an. Bonds europäischer Unternehmen gegen Zahlungsausfälle im Insolvenzfall abzusichern, wurde so teuer wie seit August diesen Jahres nicht mehr.

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