Commerzbank und Deutsche Bank sind involviert
Autovermieter Sixt will Wachstum mit Anleihe absichern

Der größte deutsche Autovermieter Sixt plant die Ausgabe einer Anleihe, um sein geplantes Wachstum finanziell abzusichern.

HB MüNCHEN. Die Euro-Emission solle eine Laufzeit von mindestens sieben Jahren haben, teilte das im Kleinwertesegment SDax gelistete Unternehmen am Dienstag in Pullach bei München mit. Mit der Begebung der Anleihe seien die Commerzbank und die Deutsche Bank betraut. Mit der Emission sollten bestehende Finanzschulden abgelöst und das vor allem im Ausland geplante Wachstum des Unternehmens langfristig finanziert werden. Das Volumen der Anleihe gab Sixt nicht bekannt.

Sixt hatte bereits mehrfach angekündigt, stark im Ausland expandieren zu wollen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den in Europa führenden Autovermieter Europcar vom Spitzenplatz zu verdrängen. Mit der Ausgabe des Bonds und der Ablösung anderer Verbindlichkeiten will Sixt ähnlich wie andere Unternehmen das günstige Zinsumfeld nutzen.

Im vergangenen Jahr hatte Sixt bei einem Umsatz von 2,3 Mrd. € einen Vorsteuergewinn von 50,5 Mill. € erwirtschaftet. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen einen Zuwachs des operativen Umsatzes aus Vermiet- und Leasinggeschäften um fünf Prozent und ein Wachstum des Vorsteuergewinns um mindestens ein Fünftel an. Ende März hatte Firmenchef Sixt diese Prognose aber bereits als sehr konservativ bezeichnet.

An der Börse pendelte die Sixt-Aktie am Vormittag in einem etwas festeren Gesamtmarkt zum Handelsbeginn um den Schlusskurs des Vortages von 15,10 €.

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