Covered Bond
Erster Pfandbrief der Bank of America gefragt

Die Bank of America (BoA) hat gestern ihren ersten Covered Bond platziert. Sie ist nach der Sparkassengruppe Washington Mutual der zweite Emittent aus den USA, der Anleihen begibt, die dem deutschen Pfandbrief nachempfunden sind.

cü FRANKFURT. Der Covered Bond der BoA ist mit Hypothekenanleihen – so genannten Mortgage Bonds – besichert und wird in zwei Tranchen mit Laufzeiten von fünf und zehn Jahren aufgeteilt. Die Ratingagenturen vergaben Spitzennoten. Das Volumen steht noch nicht fest, soll insgesamt aber mindestens drei Mrd. Euro betragen. Die Konsortialführer ABN Amro, Deutsche Bank und Bank of America bekamen Kaufaufträge über gut sechs Mrd. Euro. Damit war der Bond nicht so deutlich überzeichnet wie der von Washington Mutual. Angesichts des schwierigen Umfelds im US-Hypothekenmarkt und der „Qualität der Orderbuches“ – viele Pensionskassen und Versicherer zeichneten die Emission – sprachen Banker aber von einem großen Erfolg.

Terminkontrakte standen nach dem robusten Ifo-Index unter Druck und erholten sich nach dem gesunkenen Index des US-Verbrauchervertrauens nur leicht. Am späten Nachmittag lag der Bund-Future 25 Basispunkte im Minus bei 115,31 Prozent. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte kaum verändert mit 4,01 Prozent, ebenso die zehnjährige US-Anleihe mit 4,62 Prozent.

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