Deutsche Anleihen

Kursgewinne nach S&P Warnschuss an USA

Der negative Ausblick der Ratingagentur Standard & Poor's für die Bonität der USA hilft den deutschen Staatsanleihen. Bereits jetzt muss Deutschland auf längere Laufzeiten weniger Zinsen zahlen als die USA.
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Nervosität auf dem New Yorker Parkett nach den Meldungen von Standard & Poor's. Quelle: dpa

Nervosität auf dem New Yorker Parkett nach den Meldungen von Standard & Poor's.

(Foto: dpa)
Berlin

Derzeit liegt die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen unter der Marke der vergleichbaren US-Papiere. Sollte das so bleiben, wäre dies eine gute Entwicklung für den Bund, hieß es weiter.

Deutschland schiebt einen Schuldenberg von 2000 Milliarden Euro vor sich her. Nach Berechnungen von Clemens Fuest, Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses des Bundesfinanzministeriums, bedeutet jeder Prozentpunkt weniger an Zinsen 20 Milliarden Euro weniger Ausgaben pro Jahr. S&P hatte den Ausblick für das Rating der USA am Montag auf "negativ" gesenkt. Daraufhin fielen die Renditen der deutschen Anleihen. Vor allem große Fondsanbieter müssen einen großen Teil ihres Geldes in als nahezu ausfallsicher geltende Staatsanleihen mit einem "AAA"-Rating stecken. Deutschland verfügt über diese Spitzennote.

  • rtr
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