Devisenbericht
Experten sehen weiter Potenzial für den Euro

Der Euro hat am Mittwoch Stärke gezeigt und wurde nur knapp unterhalb von 1,46 Dollar gehandelt. In der Spitze wurden für den Euro die bislang höchsten Kurse des Jahres bei 1,4594 Dollar bezahlt.

HB FRANKFURT. Zuletzt hatte Europas Gemeinschaftswährung dieses Niveau im Dezember 2008 erreicht. Charttechniker Ralf Umlauf von der Helaba in Frankfurt attestierte dem Euro zum Dollar nun Potenzial bis über die Marke von 1,50 Dollar hinaus.

Auch andere Marktteilnehmer sehen den Greenback unter Druck. Die Währungsexperten der UBS senkten ihre Vier-Wochen-Prognose für den Dollar von 1,40 auf 1,45 Dollar je Euro. Starke Börsen würden den Dollar zunächst schwach halten, hieß es in einer Studie. Das britische Pfund erholte sich mit dem Euro entsprechend, was auch auf das Konto unerwartet positiver Verbraucherdaten aus Großbritannien ging. Für den Sterling wurde zeitweise bis zu 1,1350 Euro entrichtet.

Der japanische Yen gab nach. Zuletzt wurden 134,09 Yen für den Euro bezahlt. „Wenn die Neigung zu mehr Risiken wächst, schauen sich japanische Investoren nach höherer Rendite um. Das wird den Yen auch in den kommenden Monaten schwächen“, sagte Währungsstratege Lutz Karpowitz von der Commerzbank voraus. So genannte Carry-Trades seien attraktiver geworden.

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