Drei Milliarden Euro
Deutsche Bank verkauft mehr Genussscheine

Die Options-Genussscheine der Deutschen Bank stoßen offenbar auf reißende Nachfrage bei Investoren – drei Milliarden Euro will man mit der Platzierung einnehmen. Genussscheine sind eine Abart von Zwangswandelanleihen.
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LondonDie Options-Genussscheine der Deutschen Bank stoßen offenbar auf reißende Nachfrage bei Investoren. Statt der angepeilten 1,5 Milliarden Euro wolle das Geldhaus rund drei Milliarden mit der Platzierung der drei Tranchen einnehmen, sagte ein Börseninsider dem zu Thomson Reuters gehörenden Informationdienst IFR am Montag.

Die Bank plane eine Dollar-Tranche, die frühestens nach sechs Jahren gekündigt werden kann, eine Euro-Tranche, die auf acht Jahre festgeschrieben ist, und eine Pfund-Emission, die zwölf Jahre lang nicht gekündigt werden kann. Das Ergebnis der Emission soll noch in dieser Woche feststehen.

Die Genussscheine sind eine Abart von Zwangswandelanleihen (CoCo-Bonds), werden aber in einer Krise nicht in Eigenkapital gewandelt, sondern werden einfach herabgeschrieben und entlasten auf diese Weise den Emittenten. Bis zum nächsten Jahr will die Deutsche Bank derartiges "zusätzliches Kernkapital" (AT1) im Volumen von fünf Milliarden Euro begeben, um die verschärften Kapitalvorschriften einhalten zu können.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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