Emission von Bundesanleihen in Höhe von sieben Mrd. Euro geplant
Anleihen rentieren abermals weniger

An den Anleihemärkten in Europa und den USA werden nach Ansicht von Experten auch in dieser Woche die Kurse steigen und die Renditen sinken. Investoren blicken mit Skepsis auf den Finanzmarkt und anstehende Konjunkturdaten. Deshalb werden sie wohl weiter auf die Sicherheit von Staatstiteln setzen.

FRANKFURT. Die Marktakteure gehen davon aus, dass die Juni-Daten vom US-Arbeitsmarkt am Donnerstag weiter rückläufige Beschäftigtenzahlen belegen werden. Das wäre der sechste monatliche Rückgang in Folge. Die schwachen Konjunkturdaten hielten die US-Notenbank in der nächsten Zeit von einer Leitzinserhöhung ab, sagte Andy Chaytor, Fixed-Income-Stratege der Royal Bank of Scotland.

Am Freitag fiel die Rendite zehnjähriger US-Treasuries unter die Marke von vier Prozent. In Europa rentierten zehnjährige Bundesanleihen geringfügig höher bei 4,52 Prozent. Der Bund Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, legte minimal zu auf 111,33 Prozent.

Am Primärmarkt steht in Deutschland am Mittwoch eine Emission von zehnjährigen Bundesanleihen im Volumen von sieben Mrd. Euro auf der Agenda. Tags darauf will sich Frankreich bis zu 5,5 Mrd. Euro über verschiedene Langläufer beschaffen. Am vergangenen Freitag begab Italien Anleihen im Gesamtvolumen von sechs Mrd. Euro.

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