Erfolgreiche Platzierung: Dresdner gibt Mandat für Emission zurück

Erfolgreiche Platzierung
Dresdner gibt Mandat für Emission zurück

Am Markt für neue Jumbo-Pfandbriefe haben am Mittwoch die Eurohypo, die spanische Sparkasse La Caixa und die spanische Bank Banesto Emissionen über insgesamt zehn Mrd. Euro erfolgreich platziert.

HB FRANKFURT. Am Markt für neue Jumbo-Pfandbriefe haben gestern die Eurohypo, die spanische Sparkasse La Caixa und die spanische Bank Banesto Emissionen über insgesamt zehn Mrd. Euro erfolgreich platziert. Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) war dabei ursprünglich als Konsortialführer für Eurohypo und La Caixa im Boot, gab das La-Caixa-Mandat aber zurück, weil sie nicht gleichzeitig zwei Jumbos betreuen wollte.

Eigentlich wollten die Spanier die Emission schon in der vergangenen Woche auf den Markt bringen, und die Lead Manager – neben DrKW ABN Amro, HSBC, Société Générale und La Caixa selbst – hatten schon bei Investoren unverbindliche Aufträge über drei Mrd. Euro eingesammelt. La Caixa verschob die Platzierung aber, weil Standard & Poor’s das Rating für die Pfandbriefe des Instituts am Donnerstag auf die begehrte Bestnote „AAA“ hochstufte. „Wegen möglicher Interessenkonflikte haben wir uns daraufhin aus dem Lead-Management bei La Caixa zurückgezogen“, sagte Richard Kemmish von DrKW in London. Die Bank blieb Co-Lead-Manager. Insgesamt gab es für die Emission, die in eine zehn und eine 15-jährige Tranche über je 2,5 Mrd. Euro aufgeteilt war, Kaufaufträge über sieben Mrd. Euro.

Der sechsjährige Hypotheken-Jumbo der Eurohypo, der mit drei Mrd. Euro größer als geplant ausfiel, war mit Kaufaufträgen über vier Mrd. Euro ebenfalls sehr gefragt. Das Mandat hatten neben DrKW noch Barclays Capital, Commerzbank, und die Landesbank Baden-Württemberg. „Die erfolgreiche Emission ist ein weiterer Beweis für die Stärke des Pfandbriefmarkts“, sagte Henning Rasche, Vorstand der Eurohypo.

Staatsanleihen behaupteten sich am Mittwoch. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihe und der zehnjährigen US-Staatsanleihe stiegen deutlich auf 3,31 und 4,46 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future verlor 0,28 Prozentpunkte auf 121,80 Prozent.

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