Euro-Zone
Rentenmärkte geben Gewinne wieder ab

Staatsanleihen und Terminkontrakte sind in den vergangenen beiden Tagen wieder unter Druck geraten. Auslöser waren vor allem Inflationsängste, dazu kamen gestern noch die Kursgewinne an den Aktienmärkten.

cü FRANKFURT. Der für die Rentenmärkte der Euro-Zone Richtung weisende Terminkontrakt Bund-Future sackte gestern bei feiertagsbedingt geringen Umsätzen bis zum Abend um 0,55 Prozentpunkte auf 116,33 Prozent ab, nachdem er bereits am Mittwoch 0,33 Prozentpunkte verloren hatte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,95 Prozent, die zehnjähriger US-Treasuries erhöhte sich auf 5,10 Prozent.

Am Mittwoch hatten die US-Verbraucherpreise, die im Mai in der Kernrate – also ohne Energie und Lebensmittel – gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und damit stärker als erwartet stiegen, die Bonds belastet. Kernraten sind für Zinsentscheidungen der Notenbanken besonders wichtig. Gestern wies die Europäische Zentralbank (EZB) erneut auf Inflationsgefahren hin. Zudem fielen US-Konjunkturdaten – vor allem der Geschäftsklimaindex der Notenbank von New York – viel besser aus als prognostiziert. Der vergleichbare Index der Notenbank von Philadelphia sank weniger als erwartet.

Am Primärmarkt platzierte die KfW Bankengruppe eine dreijährige Benchmark über fünf Mrd. Euro, die sehr gefragt war.

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