Eurokrise
Griechenlands Rating gerät erneut in Gefahr

Ausgerechnet der geplante Krisenbewältigungsmechanismus in der EU bedroht nun die Bonität des Landes, das die Eurokrise ausgelöst hat.
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HB. NEW YORK. Der am Wochenende in Grundzügen beschlossene dauerhafte EU-Krisenmechanismus bedroht nach Angaben der Rating-Agentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit Griechenlands. Der führende Bonitätswächter erklärte am Donnerstagabend, möglicherweise die Einstufung Griechenlands von derzeit "BB+" senken zu müssen und versah die Einstufung deshalb mit einem negativen Ausblick. S&P will nun zunächst genau prüfen, in welchem Ausmaß der neue Krisenmechanismus private Gläubiger zur Kasse bittet, weil Griechenland ein möglicher Empfänger von Hilfen unter dem neuen Mechanismus (ESM) sei. Eine Entscheidung will S&P innerhalb von drei Monaten bekanntgeben.

Kommentare zu " Eurokrise: Griechenlands Rating gerät erneut in Gefahr"

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  • Super, umso mehr negative Meldungen verbreitet werden, seien sie auch noch so nichtig, helfen Deutschland sich aus dem Würgegriff von brüssel zu befreien. Von den deutschen Politikern ist ja in dieser Richtung nichts zu erwarten und die angeblichen Vorwürfe der Anderen sollen nur vom eigenen Versagen ablenken. Die EU ist ja an inkompetenz nicht mehr zu toppen!!! ich würde gerne auch einen Kredit von banken erhalten, wo der Steuerzahler im Falle eines Versagens meinerseits in die bresche springt. Kann mir einer den Namen einer bank nennen?

  • Typische Meldung im Sinne der Spekulanten ! Es geht um Anleihen die nach 2013 aufgenommen werden. Da könnte sich die Ratingagentur auch ein Jahr Zeit lassen. Und außerdem handelt es sich um eine Eventualität. Es muß halt wieder ein PiG-Staat negativ auftauchen, auch wenn sich dort nichts Negatives ereignet hat. Aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß die Zinsen der PiG-Staaten noch ein wenig steigen.
    Nachrichten die keine sind sollte das Handelsblatt lieber nicht beachten oder zumindest entsprechend kritisch würdigen.

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