Europa und USA
Anleiherenditen steigen

Anleihen in den USA und Europa haben gestern Kursverluste verbucht. Druck brachte in den USA die Einigung zwischen Banken und Aufsichtsbehörden, bei einem Teil der Subprime-Hypothekenkredite die Zinsen einzufrieren, die die Gefahr einer Rezession verringert.

HB FRANKFURT. Trotz des leichten Renditeanstiegs liegen die Renditen bei Treasuries aller Laufzeiten unter dem Leitsatz der US-Notenbank. Das spiegelt die Erwartung einer weiteren Zinssenkung der Fed wider. Bei zweijährigen US-Staatspapieren lag die Rendite mit 2,97 Prozent um 1,53 Prozentpunkte unter dem Fed-Satz von 4,5 Prozent. Damit ist der Abstand nahezu so groß wie 1989 – einem Jahr vor einer Rezession in den USA.

In Europa belasteten die Äußerungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet (siehe Devisen) die Anleihekurse. Sie lassen eine Zinssenkung im nächsten Jahr weniger wahrscheinlich erscheinen. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten sieben Basispunkte höher bei 4,10 Prozent. Der Bund-Future mit Fälligkeit März sank um 43 Basispunkte auf 115,15 Prozent. Am Mittag war der auslaufende Dezember-Kontrakt sieben Basispunkte niedriger bei 114,90 Prozent aus dem Handel gegangen.

Am Primärmarkt kündigte Pharmakonzern Pfizer eine siebenjährige Anleihe über mindestens 500 Mill. Euro an.

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