Europäische Zentralbank
EZB erhöht Tempo bei Anleihenkäufen

Die Währungshüter der EZB kauften in der vergangenen Woche Staatspapiere der Euro-Länder im Volumen von 17,14 Milliarden Euro auf. Auch bei den Firmenanleihen langten die Euro-Wächter zu.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihren umstrittenen Anleihenkäufe die Geschwindigkeit leicht erhöht. In der vergangenen Woche nahmen die Währungshüter Staatspapiere der EuStaatspapiere der Euro-Länder im Volumen von 17,14 Milliarden Euroro-Länder im Volumen von 17,14 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Montag mitteilte. Eine Woche zuvor waren es noch 16,92 Milliarden gewesen. Bislang wurden damit insgesamt Staatspapiere der Euro-Länder im Umfang von 868,81 Milliarden Euro erworben. Zudem trieben die Euro-Wächter in der vergangenen Woche ihre Käufe von Firmenanleihen voran. Sie erwarben Firmenschuldtitel für 2,65 Milliarden Euro, nach 1,9 Milliarden die Woche zuvor. Der Startschuss für das neue Firmenanleihen-Programm fiel Anfang Juni.

Mit den massiven Wertpapierkäufen wollen die Währungshüter die Anleihezinsen drücken. Für Banken sollen die Titel als Investment weniger attraktiv werden. Stattdessen sollen sie mehr Kredite an Firmen und Haushalte ausreichen, um die Konjunktur anzuschieben und die aus EZB-Sicht unerwünscht niedrige Inflation anzuheizen. Die EZB strebt mittelfristig knapp zwei Prozent Inflation als optimalen Wert für die Wirtschaft der 19-Länder-Gemeinschaft an. Im Mai waren die Preise allerdings um 0,1 Prozent gesunken.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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