Europas Schuldenkrise
„Die Investoren zahlen für die Rettung“

Griechenland steht vor der Pleite, denken die meisten Investoren. Andreas Utermann, Anlagestratege von Allianz Global Investors, ist anderer Meinung. Er hält Griechenlands Rettung für möglich – auf Kosten der Investoren.
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Wird Griechenland eine Pleite vermeiden können?

Es muss nicht zwangsläufig zu einer Pleite kommen. Die anderen Euroländer können dies verhindern, wenn sie sich einig sind. Das wäre sogar in ihrem eigenen Interesse. Die Kosten einer Pleite wären um einiges höher, als die für eine Rettung. Denken Sie nur an die Banken. Die haben so viele Kredite an Länder wie Griechenland vergeben, dass einige im Falle einer Pleite ernsthafte Probleme bekommen könnten und gestützt werden müssten. Das wäre eine Belastung für jeden Staat. 

Wie soll die Rettung aussehen?

Um eine Restrukturierung der Schulden wird das Land nicht herumkommen. Die Frage ist nur: Wie könnte eine Lösung aussehen, ohne dass dafür Steuergelder verwendet werden?

Wer bezahlt dann die Rechnung? 

Am Ende könnten es die privaten Investoren sein, die Anleihen zu frühzeitig verkauft haben.

Viele versuchen momentan, ihre Papiere loszuwerden.

Genau. Am Markt gehen die meisten inzwischen von einer Pleite Griechenlands aus. Je größer diese Angst, desto mehr Investoren verkaufen ihre Papiere. Der Europäische Stabilisierungsfonds oder die Europäische Zentralbank sollten diese aufkaufen können. Sagen wir beispielsweise, sie kaufen zu einem Kurs von 80 und halten die Papiere bis zur Endfälligkeit - der Prozess kann sich über mehrere Jahre hinziehen.  Dank der Garantien und Kredite auf europäischer Ebene sprechen einige Gründe dafür, dass Griechenland die Anleihen am Ende wie geplant zu einem Kurs von 100 zurückzahlen kann.

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  • welche Währungsunionen sind denn bis jetzt zerbrochen und warum?

  • Wenn Sie aus der Geschichte lernen, dann wissen Sie auch, dass bislang noch JEDE Währungsunion zerbrochen ist.

    Wer sind nicht bereit, für die Schulden der PIIGS zu bürgen.

    Der Euro ist gut für Banker, gut für Großfirmen und gut für die sich massenhaft vermehrenden Politschranzen.

    Für die "Normalbevölkerung" hat der Euro nur Nachteile gebracht!

    Die Versprechungen der Regierung vor Einführung dieser Kunstwährung (so stark wie die DM) waren und sind genauso gelogen, wie "die Renten sind sicher".

    Vielleicht lesen Sie auch mal auf der Seite von Prof. Hankel nach: www.dr-hankel.de Er hat bereits in den 90ern vorausgesagt, was mit dieser Währungsunion geschehen wird und hat eindeutig Recht behalten!

    Der Vertrag von Lissabon wurde "bewusst" gebrochen (Lagarde). Die Politiker aller Parteien haben sich von den Banken vorführen lassen und der deutsche Steuerzahler soll das Desaster nun begleichen. Nein Danke!

    Die Politker der EU und Deutschlands sind an Unfähigkeit nicht zu überbieten. Innerhalb nur eines Jahres haben wir 3 Pleitekandidaten in der EU, No. 4 und 5 stehen auch schon in den Startlöchern. Das kann man nur als kollektives Gesamtversagen der Politik bezeichnen.

    Was glauben Sie, wie lange es dauert, bis auch wir pleite sind? Seit Merkel gallopiert die Staatsverschuldung. In nur 5 Jahren und 5 Monaten hat sie die Schulden der BRD von 1,429 Bio (Monatsbericht des BMF vom Feb. 2011) bis Ende 2010 auf 2,080 Bio Euro getrieben. http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Deutschlands-Staatsschulden-auf-2-08-Billionen-Euro-gestiegen-1095063

    Zusätzlich hat die Bundesbank seit 2007 bereits 338 Mrd in den PIIGS versenkt. Dazu kommen die Garantien.

    Wenn man noch die Renten- und Pensionsverpflichtungen dazu zählt, wird einem komplett schwindlig.

    Auch die BRD ist pleite!!! Wenn auch ein bißchen weniger als die meisten anderen EU-Staaten. Wir können uns die bail-outs überhaupt nicht leisten!!!

    Wir müssen raus aus dieser EU und dem Euro.

  • Lieber Herr Arroganz,
    Sie haben überhaupt nichts verstanden. Ein Kaufkraftverlust, den wir im Land merken entsteht durch Inflation. Die war in D Mark Zeiten mit 5% bestimmt nicht besser. Das Auf und Abwerten nutzt nur beim Einkauf/Verkauf im Ausland. Und womit verdienen wir unser Geld? Richtig im Ausland! Und dann die Währungssicherungen beim Verkauf/Ankauf dorthin? Und schon wieder Inflation importiert! Wann begreifen Sie endlich, dass es auch eine Alternative derselben Güte wäre Bremen und Saarland eine eigene Währung zu geben. Dann bräuchten wir auch keinen Innerdeutschen Ausgleich mehr. Um das ganze aus der Sicht meines Geldbeutels so zu sehen brauche ich keinen Wirtschaftsweisen sondern muss aus der Geschichte lernen!

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