Euroraum
Bundesanleihen kaum verändert

Die Kurse der Staatsanleihen in der Euro-Zone haben sich nur wenig verändert. Die Bundesanleihe konnte minimal zulegen. Nur die Bonds aus der Euro-Peripherie setzten ihre Talfahrt fort.
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Die Kurse der Staatsanleihen aus der Kernzone des Euroraums haben am Freitag wenig verändert um den Schlussstand des Vortags gependelt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen war minimal höher bei 1,30 Prozent, nachdem sie am Vortag um mehr als sechs Basispunkte abgesackt war. Der Terminkontrakt Bund-Future büßte zwölf Basispunkte auf 146,53 Prozent ein. US-Treasuries rentierten mit 2,50 Prozent einen Basispunkt höher.

„Nach dem heftigen Renditerutsch der letzten Tage müssen sich die Marktteilnehmer neu orientieren”, erklärten die Rentenexperten der WGZ Bank in einer Einschätzung am Freitag.

Bonds aus der so genannten Euro-Peripherie setzten hingegen ihre am Vortag begonnene Talfahrt fort. Die Rendite zehnjähriger griechischer Bonds legte um vier Prozentpunkte auf 6,68 Prozent zu. Bei vergleichbaren italienischen Anleihen stieg die Rendite um einen Basispunkt auf 3,11 Prozent und zehnjährige spanische Staatsanleihen rentierten bei 3,02 Prozent einen Basispunkt höher. Am Donnerstag hatten Umfragewerte aus Griechenland für Verunsicherung gesorgt, die darauf hindeuteten, dass die Koalitionsregierung Unterstützung verliert.

Am Primärmarkt kommt Großbritannien mit Geldmarktpapieren unterschiedlicher Laufzeiten im Gesamtvolumen von 2 Milliarden Pfund an den Markt. Schweden plant Bonds im Volumen von 5 Milliarden Kronen und die Emission inflationsindexierter Anleihen.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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