Eurozone Kaufinteresse bei Bundesanleihen bleibt

Während die Renditen von Staatsanleihen der Euro-Krisenländer steigen, locken die deutschen Bundesanleihen weiterhin die Investoren. Experten vermuten, dass die EZB diese Entwicklung nutzen wird.
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Die Euro-Skulptur vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. Die EZB könnte im Laufe dieser Woche über Zinssenkungen in der Euro-Zone entscheiden. Quelle: dpa

Die Euro-Skulptur vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. Die EZB könnte im Laufe dieser Woche über Zinssenkungen in der Euro-Zone entscheiden.

(Foto: dpa)

FrankfurtAn den Anleihemärkten überwogen am Montag die Abgaben. Lediglich bei Bundesanleihen gab es um die Mittagszeit anhaltendes Kaufinteresse. Der am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone im Oktober lag wie erwartet bei 51,3 Zählern.

Bei den deutschen Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren sank die Rendite um einen Basispunkt auf 1,68 Prozent. Der Bund-Future gab vier Basispunkte ab und notierte bei 141,89 Prozent.

„Während es Anzeichen für eine Verbesserung gibt in der Eurozone, ist die Erholung immer noch schwach“, sagte Luca Jellinek, Leiter europäische Zinsstrategie bei Credit Agricole Investmentbank in London. „Diese Umstände und der Rückgang bei den Verbraucherpreisen bieten der EZB bei ihrer Sitzung in dieser Woche wohl Gelegenheit, den Boden für eine Zinssenkung vorzubereiten.“

Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihen rückte um drei Basispunkte vor und lag zuletzt bei 4,10 Prozent. Bei spanischen und französischen Anleihen gleicher Laufzeit stiegen die Renditen um je einen Basispunkt auf zuletzt 3,97 Prozent und 2,15 Prozent.

In den USA rentierten Treasuries mit Fälligkeit in zehn Jahren einen Basispunkt niedriger bei 2,61 Prozent.

  • Bloomberg
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