Fed-Banker
Anleihemärkte nach Williams-Aussagen unter Druck

Der Trend des Vormonats setzt sich fort: An den Anleihemärkten fallen die Kurse. Grund dafür ist unter anderem die lockere Geldpolitik der US-Notenbank „Fed”.
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FrankfurtAn den Anleihemärkten sind am Montag die Kurse deutlich gefallen. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten fünf Basispunkte höher bei 1,56 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future verlor 52 Basispunkte und notierte bei 143,19 Prozent. Auch zehnjährige US-Treasuries waren unter Druck, die Rendite kletterte um drei Basispunkte auf 2,16 Prozent.

Das Anleihekaufprogramm der US-Notenbank Fed könnte im Sommer reduziert werden und 2013 möglicherweise auslaufen, sagte John Williams, Präsident der regionalen Fed-Niederlassung in San Francisco, am Montag in Stockholm.

Auch bei Peripherieanleihen überwogen Kursverluste. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Anleihen kletterten sechs Basispunkte auf zuletzt 4,48 Prozent. Auch niederländische Anleihen waren unter Druck, die Rendite stieg im Laufzeitensegment über zehn Jahre um fünf Basispunkte auf zuletzt 1,89 Prozent.

“Wenn die Fed die Zügel anzieht, ist es unvermeidlich, dass die Bund-Renditen nach oben gezogen werden”, sagte Gianluca Ziglio, Direktor Festverzinsliche bei Sunrise Brokers LLP in London. Der Trend hin zu niedrigeren Renditen sei vorüber, ergänzte Ziglio. “Wenn die Renditen der Bunds steigen, wir es sehr schwierig, dass sich die Renditeaufschläge bei Peripheriebonds verengen.”

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Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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