Finanzkrise erfasst Ungarn
Ungarns Staatsanleihen und Forint stürzen ab

Ungarn gerät immer stärker in den Strudel der Finanzkrise. Die Landeswährung Forint und Staatsanleihen verbuchten am Donnerstag kräftige Verluste. Hintergrund sind Sorgen über die hohe Verschuldung des Landes sowie den Zustand der heimischen Bankbranche.

HB BUDAPEST. Handel mit ungarischen Staatsanleihen brach zeitweise komplett zusammen. Die Regierung und die OTP-Bank dementierten Marktgerüchte, die größte Bank des Landes stehe vor der Verstaatlichung. Die Aktie des Instituts büßte 14 Prozent ein. Der Forint fiel zum Euro um fast vier Prozent.

Volkswirte halten Ungarn in der derzeitigen Krise für sehr verwundbar, weil das Land hoch verschuldet ist und das Bankensystem stark von ausländischem Geld abhängig ist.

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